Das Alter wird die Krankheit nicht sein, an der ich sterbe.

An diesem frühsommerlichen Mittwochabend verwandelt sich das kleine „Alte Rathaus“ zu Harxheim in ein Henkershäuschen, der winzige, intime „Theater“-Raum in die Stube des Scharfrichters. Das dicht um die Bühne gruppierte Publikum wird in dem Stück von und unter der Regie von Götz Brandt hautnah Zeuge der letzten Vormittagsstunden des 21. November 1803, der letzten Stunden des berühmten Hunsrück-Räubers Johannes Bückler alias „Schinderhannes“, als der er bis heute bekannt ist […]

(Die Rheinpfalz, 2.6.2017, Christoph Hanselmann)

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