Ein Ritter im Narrengewand

[…] Verträumt spielt er an seinen Zöpfen, die Worte tropfen aus seinem Mund. Naiv und tumb kommt Parzival daher, aufgewachsen mit seiner Mutter fernab im Wald, „wusste er nichts von morgen“. Der Tor im gestreiften Bademantel ahmt Vögel nach, flüstert, hustet, poltert, schreit. Christian Klischat zieht von Anfang an alle Register. Der Schauspieler hat sein neues Theater-Solo „Parzival“ […]

(Darmstädter Echo, Rebecca Keller, Foto: Ernst Nussbaumer)

Theater-Auftakt im Rathaus

[…] Der Schauspieler Christian Klischat gehört inzwischen allerdings zweifellos zu den Stammgästen im historischen Rathaus Harxheim.
Klischat las die Novelle, deren Handlungsrahmen auf wahre Begebenheiten im frühen 17. Jahrhundert beruht, in der ihm eigenen mitreißenden Art. So konnte das Publikum das Leiden der 13-jährigen Halbwaisen Grete unter ihrer Schwägerin Trud mitfühlen. Gretes Gefühle und Leiden, die Flucht mit ihrem Freund Valtin, Schmerzen und Tod hat er ebenso vermittelt wie die Wut und das Verlangen nach Rache […]

(Wochenblatt-Reporter ,Hans Joachim Herweck, Foto: Herweck)

Speisen unter Luthers Blicken in der Ingelheimer Burgkirche

[…] Nach einer halben Stunde begann die dramatische Inszenierung: Christian Klischat verkörperte mit Wucht und Wonne Martin Luther. Er stolzierte auf und ab, sang, philosophierte, sprang auf Stühle und interagierte immer wieder mit dem begeisterten Publikum. Mal schüttelte er Hände, dann wieder sprach er Einzelne direkt an und integrierte sie in sein lebhaftes Spiel […] Regisseur Götz Brandt hat aus Luthers Tischreden, dieser Fülle an Texten zumeist theologischen Inhalts, ein mitreißendes Exzerpt voller Bonmots zusammengestellt […] Es gab auch berührende Momente, etwa wenn Klischats Luther über die Nähe von menschlicher Existenz und dem Sterben räsonierte („Es ist nicht weit voneinander, unser Leben und der Tod!“) […]

(Allgemeine Zeitung, Caroline Jerchel, Foto: Thomas Schmidt)

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